Meine künstlerische Praxis entsteht aus einer transkulturellen Biografie und der Erfahrung, zwischen politischen Systemen, kulturellen Räumen und Zuschreibungen zu leben. Mich interessieren in meiner künstlerischen Tätigkeit Materialität, Zeit und das Unvollkommene. Ich arbeite mit Spuren des Gebrauchs und der Vergänglichkeit – Rost, Verblassen, Schichtungen, Zerfall. Diese Zeichen der Zeit verstehe ich nicht als Qualitätverlust, sondern als Träger von Geschichte. In ihnen suche ich nach einer stillen Anwesenheit und nach Gestaltungen, die gesellschaftliche und persönliche Erfahrungen miteinander verweben. Die Suche nach dem Einzigartigen lässt mich auf Baustellen, Flohmärkten oder im Sperrmüll nach Gegenständen suchen. Diese Fundstücke, die ich mit verschiedenen Materialien kombiniere, dienen mir als Ausgangsbasis für meine Objekte.